
Meine persönliche Geschichte –
eine übende Meisterin der inneren Räume

Seelen

Dialoge
Der Beginn:
Mit sehr subtilen inneren Wahrnehmungsdimensionen ausgestattet, die in meiner unmittelbaren Umgebung weder auf Verständnis noch auf Resonanz
stießen, begann mein langer einsamer Weg ins Leben. Sehr früh erlebte ich mich selbst als falsch, ebenso die Welt, wie sie sich mir mehr und mehr erschloss. Es folgten schmerzhafte und entbehrungsreiche Entwicklungsjahre in einem sehr strengen Regime, in denen ich viele der psychischen Verletzungen einsammelte, die man als schweres Bindungs- und Entwicklungstraumata bezeichnet.
hart. Ich war in unendlichen Sackgassen unterwegs, bin an dutzenden Stolpersteinen gestrauchelt und gestürzt, habe in viele Abgründe geschaut, vielfältige Lebensmodelle erprobt und als unpassend wieder verworfen, wurde als sehnsüchtig Suchende durchs Leben getrieben… Sehr jung wurde ich Mutter und versuchte es mit klassischem Familienleben. Später probierte ich alle möglichen Partnerschaftsformen und Gemeinschaften aus und zog einige Jahre rastlos durch die Lande, auf der Suche nach dem Wesentlichen im Leben. Dabei erforschte und durchdrang ich tiefe Schichten meines eigenen Seins und des Menschseins überhaupt.
Die lange Suche: Jedoch war Aufgeben nie eine Option – und sich komplett unterzuordnen schon gar nicht. In mir gab es immer diese Kraft oder diese tiefe Gewissheit, dass ich nur meiner inneren Wahrheit folgen kann, auch wenn es sehr hart wird. Es gab keine wirklichen Alternativen für mich... und es wurde
Angekommen: Ich konnte damals nicht wissen, wohin mich das alles führen würde. Heute mit 60 Jahren kann ich lächelnd sagen: es hat mich dorthin geführt, wo es mich nur hinführen konnte – zu mir selbst und damit mitten ins Leben. Ein sanftes, friedliches Ruhen in mir selbst inmitten der vielen Lebensbewegungen. Ein sattes Sein auf allen Ebenen, unabhängig von den äußeren Bedingungen. Nichts Menschliches ist mir mehr fremd.
Dies ist zwar meine Geschichte, doch es könnte genauso gut auch Deine sein.


